CARE-O-SENE Builds Future Talent: From Synchrotron Science to Industrial Practice

CARE-O-SENE Builds Future Talent: From Synchrotron Science to Industrial Practice

Sasol scientist and CARE-O-SENE researcher Dr Jerry Lamola recently participated in the 2026 HZB Photon School, a rare and valuable opportunity for an early-career South African researcher.

Hosted at Helmholtz-Zentrum Berlin’s BESSY II synchrotron, the programme brought together global talent for intensive training in advanced synchrotron techniques. A synchrotron is a large research facility that produces extremely bright X-ray beams, allowing researchers to study materials in detail. Jerry and his team (Mufudzi Chaza and Emmanuel Kipkorir, both from Southern Africa) presented beamline results in a poster that was recognised with an award by an expert HZB panel.

Helmholtz-Zentrum Berlin’s Photon School 2026 brought together early-career researchers from all over the world for a training course on synchrotron techniques.

Während seines Aufenthalts nahm Jerry außerdem aktiv an einer einwöchigen Beamtime-Kampagne zu industriell relevanten Kobalt-Fischer-Tropsch-Katalysatoren teil, ermöglicht durch die enge Zusammenarbeit zwischen Sasol und dem HZB im Rahmen von CARE-O-SENE. Das Projekt verbindet Synchrotronforschung gezielt mit industrieller Anwendung und leistet damit einen konkreten Beitrag zur Entwicklung nachhaltiger Flugkraftstoffe. 

Dr Jerry Lamola conducts research into advanced synchrotron techniques for Sasol and CARE-O-SENE.

Before returning home, Jerry visited the Sasol Brunsbuettel site, gaining valuable exposure to commercial operations: including alumina, alcohols, and derivatives production and engaging with colleagues and CARE-O-SENE collaborators.

Ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie internationale Zusammenarbeit, fortschrittliche Forschungsinfrastruktur und Einblicke in die Praxis zukünftige wissenschaftliche Führungskräfte prägen.

A sincere thank you to Catalina Jimenez (Photon School organiser, CARE-O-SENE Work Package 1lead) and trainers Lucia Toscani, Ivo Zizak and Rosario Suarez at HZB for their guidance as well as The Sasol colleagues at Brunsbuettel (Christian Schrage & Martin Kuhn) for hosting him.

 

CARE-O-SENE featured in 2025 Falling Walls Science Summit in Berlin

CARE-O-SENE featured in 2025 Falling Walls Science Summit in Berlin

Der Falling Walls Science Summit gilt als eine der bedeutendsten interdisziplinären Wissenschaftsveranstaltungen weltweit. Jedes Jahr bringt er Spitzenwissenschaftler*innen, Entscheidungsträger*innen sowie Vertreter*innen aus Industrie und Politik zusammen. Ziel ist es, wissenschaftliche Durchbrüche zu teilen und gemeinsam globale Herausforderungen anzugehen. Am 9. November 2025 war auch CARE-O-SENE dabei – vertreten durch Dr. Sven Godorr, Vizepräsident für Technologiemanagement und Start-ups bei Sasol.

Unter dem Thema „Afrikas Energiewende: Gerechte und globale Zusammenarbeit“ diskutierte Sven Godorr gemeinsam mit drei weiteren Podiumsteilnehmer*innen aus Wissenschaft, Industrie und Politik über nachhaltige Wege zu grünen Kraftstoffen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Afrika und Europa gemeinsam klimafreundliche Lösungen entwickeln können. In der Diskussion sprach er über den Erfolg des CARE-O-SENE-Projekts bei der gemeinsamen Entwicklung von Technologien mit der Wissenschaft und die Bedeutung komplementärer Partnerschaften für eine klimafreundliche Transformation der Luftfahrt. 

Die Veranstaltung findet jährlich vom 7. bis 9. November in Berlin statt und zieht Nachwuchsforscher*innen und Journalist*innen aus aller Welt an. Die vollständige Podiumsdiskussion ist here Video und Bilder werden mit freundlicher Genehmigung der Falling Walls Foundation zur Verfügung gestellt. Mehr über die Projektpartner, die CARE-O-SENE bei solchen Veranstaltungen vertreten, erfährst du auf unserer Partnerseite

 

Dr. Sven Godorr, Vice President of Technology Management and Start-ups at Sasol. Copyright: Falling Walls Foundation, Sebastian Rau

Scientists chart the next 100 years of Fischer–Tropsch innovation

Scientists chart the next 100 years of Fischer–Tropsch innovation

100 Jahre Fischer-Tropsch-Synthese – und die Forschung ist lebendiger denn je. In einem Artikel, der im Dezember in „Nature Chemical Engineering“ erschienen ist, teilt Dr. Denzil Moodley, Co-Leiter und Forscher bei CARE-O-SENE, seine Vision für die Zukunft des Fischer-Tropsch-Verfahrens. Gemeinsam mit sieben weiteren Wissenschaftler*innen beleuchtet er, wie sich die Technologie von ihren Anfängen in der Kohleindustrie zur heutigen Schlüsselrolle in der nachhaltigen Kraftstoffinnovation entwickelt hat. Dabei vereint die Autor*innengruppe Expertise aus Wissenschaft und Industrie. 

Für CARE-O-SENE hat die Fischer-Tropsch-Synthese eine besondere Bedeutung. Sie bildet den Kern der Zusammenarbeit zwischen den akademischen und industriellen Partnern des Projekts und ist zentraler Bestandteil des Power-to-Liquids Prozesses, den CARE-O-SENE entwickelt. Darüber hinaus werden viele künftige Erfolge in diesem Bereich aus Initiativen hervorgehen, die dem interdisziplinären Ansatz folgen, den CARE-O-SENE als Vorreiter etabliert hat.

The article, aptly entitled “On to the next century of Fischer–Tropsch synthesis“, was published on 17 December 2025 in the “Viewpoint” section of “Nature Chemical Engineering” and can be accessed in full-text view-only version by using this link or alternatively upon free registration with the online journal here .

Driving Sustainable Innovation: Sasol & CARE-O-SENE at CATSA 2025

Driving Sustainable Innovation: Sasol & CARE-O-SENE at CATSA 2025

Die CATSA 2025 – die Jahreskonferenz der Catalysis Society of South Africa – ist eine der bedeutendsten Fachveranstaltungen für Katalyseforschung auf dem afrikanischen Kontinent. Die Konferenz, die vom 9. bis 12. November im Emerald Resort & Casino stattfand, brachte führende Köpfe aus dem Bereich der Katalyse unter dem Motto „Mit Katalyse zur Erreichung der Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung“ zusammen. Sie bietet damit eine wichtige Plattform für den Austausch zwischen Wissenschaft, Industrie und Politik rund um nachhaltige Katalyselösungen.

Sasol Research & Technology war stark vertreten: ein Plenarvortrag von Dr. Theo Mudzunga über 75 Jahre Innovationsforschung im Bereich der Fischer-Tropsch-Katalyse bei Sasol sowie zwei Keynotes von Dr. Esna du Plessis und Dr. Ryan Walmsley über Studien zu den Fe-Katalysatoren von Sasol.

Young Scientists take centre stage

Die jungen Wissenschaftler des CARE-O-SENE-Konsortiums präsentierten bei der CATSA 2025 ihre neuesten Forschungsergebnisse und Innovationen im Bereich der Fischer-Tropsch-Katalyse (FT). Das Thema Mn-Promotion (ein sehr „südafrikanisches” Metall) in FT-Katalysatoren war ein zentrales Thema der CARE-O-SENE-Vorträge. Dr. Jairus (Jerry) Lamola (Sasol) hielt einen Vortrag über die Rolle der Mn-Promotion in der FT-Katalyse, wobei er Theorie und Operando-Bedingungen nutzte, um die Komplexität zu entschlüsseln. Ein Vortrag von Dr. Revana Chanerika (UCT) zeigte ebenfalls, wie die Promotor-Wechselwirkung mit Modellkatalysatoren auf Co-Basis untersucht werden kann, während Julie-Ann Hoffman (UCT) darstellte, wie sie molekulare Modellierung einsetzte, um die Auswirkungen von Giften auf manganpromotierte Kobalt-basierte Fischer-Tropsch-Katalysatoren zu untersuchen. Shabaaz Abdullah (UCT) erklärte in seinem Vortrag den Einfluss der Partikelgröße anhand von Modellkatalysatoren. Diese Präsentationen unterstrichen die Führungsrolle von CARE-O-SENE bei der Weiterentwicklung der FT-Katalysatortechnologie für nachhaltige Energielösungen.

Showcasing World-Class Facilities

One of CATSA 2025 delegates, the eminent visitor Prof. Angeliki Lemonidou, from Aristotle University of Thessaloniki, had the opportunity to tour Sasol Research and Technology’s state-of-the-art facilities with WP03 leader Denzil Moodley, where CARE-O-SENE catalysts are scaled up for pilot and commercial applications.

CARE-O-SENE and Sasol remain at the forefront of Fischer-Tropsch catalysis research, shaping sustainable technologies for the future.

CARE-O-SENE project members at CATSA2025 in Vanderbijlpark. From left: Mohamed Fadlalla, Revana Chanerika, Julie-Ann Hoffman and Jairus (Jerry) Lamola
Jairus (Jerry) Lamola with CATSA 2025, eminent visitor Prof Angeliki Lemonidou at Sasol Research and Technology offices.

Building Capacity, Scaling Catalysts: PtJ visits Sasol Research and Technology for CARE-O-SENE discussions

Building Capacity, Scaling Catalysts: PtJ visits Sasol Research and Technology for CARE-O-SENE discussions 

Die Forschungs- und Technologieeinrichtungen (R&T) von Sasol in Sasolburg empfingen kürzlich Gäste des Projektträgers Jülich (PtJ) aus Deutschland.

Frau Kerstin Annassi, Leiterin der Abteilung für Energiesysteme, und Frau Kathrin Oberle, Betriebswirtin, besuchten Sasol im Rahmen ihres Engagements für das CARE-O-SENE-Projekt – einer Vorzeigeinitiative zur Entwicklung und Katalysator-Skalierung für nachhaltige Flugkraftstoffe. Der Projektträger Jülich begleitet CARE-O-SENE als zentrale Förderorganisation und unterstützt die Zusammenarbeit zwischen deutschen und südafrikanischen Partnern.

During their visit, Ms Annassi and Ms Oberle met with members of the R&T Executive Committee and the CARE-O-SENE project team. The discussions highlighted Sasol R&T’s pivotal role in the project, particularly in catalyst development and scale-up. The visit underscored the program’s broader impact: fostering international collaboration, accelerating scientific exchange, and strengthening the catalysis community.

A key moment was the interaction with young Sasol scientists, who shared their experiences in the mentorship and exchange programs facilitated by CARE-O-SENE. These initiatives are helping to build a new generation of experts in sustainable fuel technologies.

Ms Annassi also presented PtJ’s ongoing work in Africa, with a strong emphasis on capacity building and knowledge transfer-aligning closely with CARE-O-SENE’s goals.

Der Besuch endete mit einer Besichtigung der Analyselabore von Sasol, der erstklassigen Katalysatorfertigung und der Fischer-Tropsch-Testanlagen, wo „Catalyst 1“, eine Innovation der Spitzenklasse, erfolgreich auf ein halbkommerzielles Niveau skaliert wurde und eine Ausbeute von über 80 % an Düsentreibstoff erzielt – ein konkretes Ergebnis der Katalysator-Skalierung im Rahmen von CARE-O-SENE.

Nach ihrem Aufenthalt in Sasolburg werden Frau Annassi und Frau Oberle nach Windhoek weiterreisen, um an der ICERA

2025 teilzunehmen, wo Frau Annassi die Eröffnungsrede halten wird und Robert Burton von Sasol einen Vortrag zum Thema „Katalyse für nachhaltige Flugkraftstoffe: Fischer-Tropsch-Verfahren” halten wird, in dem er die jüngsten Arbeiten von CARE-O-SENE vorstellen wird.

CARE-O-SENE paper published in the “Journal of Physical Chemistry”

CARE-O-SENE paper published in the “Journal of Physical Chemistry”

Ein wichtiges Ergebnis des CARE-O-SENE-Projekts ist die große Anzahl von Forschungsbeiträgen, die unser gemeinsames Verständnis von nachhaltigen Flugkraftstoffen und den damit verbundenen wissenschaftlichen Bereichen kontinuierlich weiterentwickeln. Einer dieser Beiträge wurde nun veröffentlicht. Der Artikel von Enrico Sireci, Tilman D. Grüger, Philipp N. Plessow, Dmitry I. Sharapa und Felix Studt wurde im Juli 2025 in Band 129, Nummer 29 des „Journal of Physical Chemistry C” der American Chemical Society veröffentlicht. Besonders erfreulich: Die Arbeit erschien zudem auf dem Titelblatt dieser Ausgabe.

Die Studie trägt den Titel „Modellierung der Form und Stabilität von Co-Nanopartikeln als Funktion der Größe und der Wechselwirkungen mit dem Trägermaterial durch DFT-Berechnungen und Monte-Carlo-Simulationen“. Sie liefert damit wichtige Grundlagen für das Verständnis katalytischer Prozesse, die bei der Herstellung nachhaltiger Flugkraftstoffe eine zentrale Rolle spielen. Den vollständigen Artikel finden Sie direkt auf der Website der American Chemical Society unter folgendem Link: https://pubs.acs.org/doi/10.1021/acs.jpcc.5c02777.

Diese Veröffentlichung verdeutlicht einmal mehr, was internationale und institutionenübergreifende Zusammenarbeit leisten kann. Gemeinsam schaffen Forschende neue Erkenntnisse, die weit über das Projekt hinaus wirken und von Wissenschaftler*innen weltweit aufgegriffen werden können. 

 

Sasol and HZB Deepen Collaboration with Strategic Focus on Digitalization

Ein gemeinsames Rechenzentrum auf dem HZB-Campus unterstützt diese Bemühungen.Sasol and HZB Deepen Collaboration with Strategic Focus on Digitalization

Sasol Research & Technology und das Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) erweitern ihre Partnerschaft auf den Bereich der Digitalisierung. Dabei bauen sie auf gemeinsamen Anstrengungen im Rahmen des CARE-O-SENE project. und einer Anfang 2025 ins Leben gerufenen Industrial Fellowship auf. Die neue Initiative ist ein Schritt vorwärts bei der Nutzung digitaler Technologien, um Innovation bei Katalysatoren zu beschleunigen und die wissenschaftliche Zusammenarbeit zu vertiefen.

Im Rahmen einer umfassenden Digitalisierungsstrategie hat Sasol Research and Technology digitale Katalyse, künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen (ML) als Wachstumsbereiche für die zukünftige Forschung identifiziert. Digitale Katalyse nutzt Datenanalyse, KI und ML, um Katalysatoren schneller zu entwickeln. Damit ergänzt dieser Ansatz die klassische Laborforschung gezielt. Das HZB baut ebenfalls die Expertise in den Bereichen digitale Katalyse und datengestützte Analyse komplexer Datensätze zur Katalysatorcharakterisierung aus. Ein gemeinsames Rechenzentrum auf dem HZB-Campus unterstützt diese Bemühungen. Zusätzlich stärkt ein starkes externes Netzwerk  das Potenzial für eine wirkungsvolle Zusammenarbeit.

Digitale Kompetenzen gezielt aufbauen

Dr. Randy Cunningham, Wissenschaftler bei Sasol Research and Technology, wird in diesem Bereich eng mit dem HZB zusammenzuarbeiten. Cunningham hat einen Doktortitel in Polymerwissenschaft von der Universität Stellenbosch, ist Experte zur Fischer-Tropsch-Katalyse und hat zu mehreren CARE-O-SENE-Initiativen beigetragen. Darüber hinasu baut er seine digitalen Kompetenzen aktiv aus. So hat er kürzlich einen Artikel über die Anwendung von machine learning to industrial polymerization processes at Sasol veröffentlicht. „Diese Kooperation an der Schnittstelle zwischen Katalyse und Datenwissenschaft ist wirklich spannend“, sagt Cunningham. „Sie ebnet den Weg zu effizienteren chemischen Prozessen im industriellen Maßstab.“

Dr. Tobias Sontheimer, co-lead of CARE-O-SENE and Head of Strategy at HZB, comments: “We’re thrilled to launch this new chapter in our partnership with Sasol. It not only reinforces our shared commitment to skills development across the consortium but also propels our digitalization agenda forward.”

Andy Msiza, Senior Vice President of Sasol research and Technology and executive sponsor of the program, adds: “This initiative presents an exciting opportunity to nurture our next generation of researchers in a field that is increasingly important to Sasol’s future. There is potential with this approach to unlock value, both in current operations and future innovations, making a significant impact.”

Künftig wollen beide Partner die Zusammenarbeit auf weitere Bereiche ausweiten. Dazu zählen der Transfer von Kompetenzen, Modellierung von Synchrotron-Datensätzen aus BESSY II und KI-gestützte Metaanalysen historischer Literatur und Anlagendaten. Insgesamt zielen diese Bemühungen darauf ab, neue Erkenntnisse zu gewinnen und Durchbrüche in der Katalyseforschung voranzutreiben.

 

Dr. Randy Cunningham (Sasol Research and Technology) has been selected to collaborate with HZB in the digitalization space. The initiative started in September 2025.

Dr. Angela Siegel takes over from Dr. Dirk Schär as Co-Lead for CARE-O-SENE

Dr. Angela Siegel takes over from Dr. Dirk Schär as Co-Lead for CARE-O-SENE

Seit 2022 leitete Dr. Dirk Schär von Sasol gemeinsam mit Dr. Tobias Sontheimer vom Helmholtz-Zentrum Berlin das Projekt CARE-O-SENE. Nachdem er eine neue Aufgabe im Bereich Sasol International Chemicals übernommen hat, übergibt er nun seine Verantwortung an seine Kollegin Dr Angela Siegel.

“I am very happy that we have found an excellent successor for the co-head position in Angela Siegel,” Dirk Schär commented. “She is a highly experienced catalyst researcher and has already played a central role within the consortium, particularly in the development of the new catalyst. I am confident she will continue to serve the project with the same dedication and joy that were my privilege over the last three years.”

Dr. Siegel ist seit mehr als sieben Jahren am Sasol-Standort Brunsbüttel tätig, wo sie die Forschung und Entwicklung für Katalysatorträger leitet. Im Rahmen von CARE-O-SENE bringt sie ihr Fachwissen in die Entwicklung innovativer Trägersysteme ein und fungiert als Ansprechpartnerin vor Ort. Mit ihrer Expertise in aluminiumbasierten Katalysatorträgern sowie ihrer früheren Tätigkeit bei BASF/Engelhard ist sie bestens aufgestellt, um die Mission des Projekts voranzutreiben: die Optimierung von Katalysatorträgern zur Herstellung nachhaltiger Flugkraftstoffe.

On her new role, Angela Siegel said: “I am excited to take on this responsibility and to continue advancing such an important project. Catalyst carriers may be less visible, but they are the foundation of many chemical processes — and in CARE-O-SENE they play a vital role in making sustainable aviation fuels a reality.”

Dirk Schär emphasized that he leaves with something of a heavy heart: “CARE-O-SENE was great fun and joy, and I am grateful I had the opportunity to work with so many highly talented people.” The consortium expresses its deep gratitude for his commitment. He will continue to follow developments in Sustainable Aviation Fuels (SAF) and act as a Senior Consultant to CARE-O-SENE.

Science talents explore THE LÄND and CARE-O-SENE

Science talents explore THE LÄND and CARE-O-SENE

Eine internationale Gruppe von Nachwuchswissenschaftlern besuchte am 9. Juli 2025 das Institut für Katalyseforschung und -technologie (IKFT) am KIT. Der Besuch fand im Rahmen einer Wissenschaftstour durch Baden-Württemberg (THE LÄND) statt –  im Anschluss an die Nobelpreisträgertagung in Lindau 2025. Die Nobelpreisträgertagung Lindau ist eine der renommiertesten wissenschaftlichen Veranstaltungen weltweit und bringt jährlich Nobelpreisträger*innen und ausgewählte Nachwuchswissenschaftler*innen aus aller Welt zusammen. Die diesjährige Ausgabe dieses berühmten Treffens war der Chemie gewidmet, mit einem  Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und Kreislaufchemie. Entsprechend wurde auch bei der Nachfolgetour der thematische Fokus auf diese drängenden Themen gelegt, bei denen katalytische Technologien ein wichtiger Treiber sind und CARE-O-SENE als ideales Beispiel dient.

Am IKFT gab ein Team um die CARE-O-SENE PIs TT-Prof. Dr. Moritz Wolf, Prof. Dr. Jan-Dierk Grunwaldt und Dr Anna Zimina einen Einblick in die Bedeutung der Katalyse für die Rohstoff- und Energiewende. Dabei konzentrierten sich Vorträge, Posterpräsentationen und Laborbesichtigungen auf die Katalysatorentwicklung, einschließlich DFT-Modellierung, Katalysatorsynthese, -formung und -prüfung.  Diese zählen alle zu den Kernthemen unseres SFB. Anschließend besuchte die Delegation die CAT-ACT-Beamline der KARA. Dabei wurde die Bedeutung der Katalysatorcharakterisierung mit besonderem Schwerpunkt auf der Röntgenabsorptionsspektroskopie (XAS) hervorgehoben wurde. Unser Doktorand Enrico Sireci und unsere Post-Doktorandin Dr. Mariam Schulte unterstützten den Besuch und brachten viele Beispiele aus der Arbeit im Rahmen des CARE-O-SENE-Projekts ein.

Insgesamt verdeutlichte der Besuch, wie die Nobelpreisträgertagung Lindau als Ausgangspunkt dient, um internationale Wissenschaftstalente mit konkreten Forschungsprojekten wie CARE-O-SENE zu verbinden. So wird der Wissenstransfer zwischen Grundlagenforschung und industrieller Anwendung gezielt gefördert. 

We would like to thank our visitors and the organisers of the tour.

CARE-O-SENE at 100 Years of Fischer-Tropsch: Showcasing Innovation and Collaboration

CARE-O-SENE at 100 Years of Fischer-Tropsch: Showcasing Innovation and Collaboration

The CARE-O-SENE consortium took part in the 100 Years of Fischer-Tropsch conference in Mülheim, celebrating a century of a catalytic process that remains vital for sustainable fuel and chemical production. With four invited talks and a strong presence in the poster sessions, CARE-O-SENE showcased its broad expertise in Fischer-Tropsch synthesis and catalyst innovation.

Die Projektpräsentationen spiegelten sowohl die wissenschaftliche Tiefe als auch die technologische Vielfalt wider. In seiner Eröffnungsrede gab Denzil Moodley (Sasol) einen Einblick in die historische, aktuelle und zukünftige Entwicklung der kommerziellen Fischer-Tropsch-Entwicklung. Eine wichtige Erkenntnis war, dass die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wissenschaft für die Entwicklung eines grundlegenden Verständnisses von Katalysatoren von entscheidender Bedeutung ist, wie CARE-O-SENE gezeigt hat. Jan-Dierk Grunwaldt (KIT) stellte Operando-Techniken zur Beobachtung von Katalysatoren in Aktion vor, Paul Heinzmann (KIT) präsentierte die techno-ökonomische Analyse von PtL, Tianli Zhong (HZB) berichtete über neuartige Dünnschicht-Modellsysteme und Peter Pfeifer (INERATEC) hob die Fortschritte bei modularen Reaktorkonzepten und deren Kommerzialisierung hervor.

As Denzil Moodley put it: “This conference brought together global experts in Fischer-Tropsch technology and resulted in new connections and sparked new ideas. We expect that Fischer-Tropsch is going to play a key role in future energy systems.”

In the poster sessions, the CARE-O-SENE team — particularly early-career researchers — contributed more than 10% of all displayed research. Most posters focused on the fundamental structure–performance relationships in FT catalysis, a key pillar of the project. This strong visibility underlines CARE-O-SENE’s commitment not only to catalyst innovation, but also to fostering research exchange and creating opportunities for young scientists to link academic insight with industrial application.